Spitzenfrau der deutschen Wirtschaft stellt sich feministischen Quotenforderungen entgegen

Im September 2020 wurde bekanntgegeben, dass Frau Belén Garijo ab dem 1. Mai 2021 die Geschäftsführung des Chemie- und Pharmakonzerns Merck übernehmen wird. Sie wird damit als erste Frau die alleinige Führung eines DAX-Unternehmens übernehmen.

Allerdings ist Sie wohl nicht die Person, welche sich Feministen als Role Model erwartet haben. Laut Medienberichten äußerte Garijo in einem Interview: „Ich bin gegen jede Art von Diskriminierung, und das schließt positive Diskriminierung mit ein“. Das schließt auch die von Feministen geforderte Quotierung von Unternehmensvorständen mit ein.

In feministischen Kreisen wird gerne behauptet, es fehle an Vorbildern und Unterstützung für eine organische Angleichung der beruflichen Präferenzen von Männern und Frauen. Aus dieser Behauptung ergibt sich die Forderung nach Geschlechterquoten in der Wirtschaft. Der Fall Belén Garijo zeigt, dass Frauen welche es tatsächlich selbst an die Spitze geschafft haben das ganz anders sehen.

Die designierte Vorsitzende äußerte zwar auch, Sie sei dafür viel mehr unterschiedliche Menschen in Führungspositionen zu bringen. Allerdings nur „weil davon das Unternehmen profitiere“. Sonst also nicht.

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